Vortrag über Claude Monet und seine Frauenbildnisse als Einstimmung auf Bremer Ausstellung
Wer Monet und den Impressionismus liebt, braucht dieses Jahr nicht nach Paris zu fahren. Im Oktober startet eine Ausstellung in der Bremer Kunsthalle unter dem Titel. "Monet und Camille - Frauenportraits im Impressionismus".
Die Cuxhavener Ernst-Gock-Gesellschaft nimmt diese Ausstellung zum Anlass für einen Vortrag am Freitag, den 16. September um 20 Uhr im Sitzungssaal der Vereins- und Westbank
Claude Monet (1840-1926), ist besonders für seine Landschaftsbilder, sein Spiel der Farben und die Bilder aus seinem Garten - insbesondere die Seerosenbilder - berühmt. In Deutschland war er bisher selten zu sehen.
Umso erfreulicher ist die Ausstellung in der Bremer Kunsthalle, die allerdings nicht die Landschaften, sondern das figurative Frühwerk Monets ins Zentrum stellt. Ausgehend von seinem Portrait Camille (1866), das die Kunsthalle 1906 ankaufte, widmet sich die Ausstellung einem besonderen Aspekt seines Werks: dem Frauenportrait.
Das Bremer Bild wirft zahlreiche Fragen auf, die in der Ausstellung verfolgt werden. Dabei geht es zunächst um die Beziehung zwischen Monet und Camille, die bis zu ihrem Tod 1879 sein bevorzugtes Modell blieb. Vor allem aber handelt die Ausstellung von der Tradition des repräsentativen Frauenportraits an der Schwelle zum Impressionismus. Ausgehend von Monets Gemälde werden spannende Vergleiche gezogen zu den berühmten Werken seiner Zeitgenossen wie Renoir, Manet und anderer, aber auch zu den Medien Mode, Modeillustration und Fotografie.
Das Musée d ’Orsay Paris unterstützt diese Ausstellung mit einer Reihe herausragender Leihgaben. Große Museen aus aller Welt, wie die National Gallery in Washington, das Getty Museum in Los Angeles und das Guggenheim Museum in New York haben bereits feste Zusagen gegeben für bedeutende Werke von Monet, Manet, Renoir und anderen französischen Künstlern.