Für Dick (Jim Carrey) und seine Frau Jane (Tea Leoni) geht ein Traum in Erfüllung. Dick wird nach ganz oben befördert. Jane kündigt daraufhin ihren Job im Reisebüro und das Eigenheim wird renoviert und verschönert. Das Dumme ist, dass Dicks Beförderung als Firmensprecher, ein wahres Himmelfahrtskommando ist. Vor Millionen Zuschauern im Fernsehen soll Dick den Bankrott seines Chefs rechtfertigen. Doch dies ist erst der Anfang des Abstiegs.
Dick sein Stolz lässt es ihm nicht zu einen anderen Job wieder anzunehmen. Später, als es dann doch nicht mehr anders ging, nimmt er Jobs als Werber im Supermarkt oder als Tagelöhner. Doch jeder Job und jede Art von Geld verdienen geht schief, genauso wie bei Jane, die im Fitnesscenter jobbt oder als Versuchskaninchen neue "Schönheitsprodukte" testet, und das mit folgen. "Dick und Jane" müssen erkennen, dass sie nichts mehr zu verlieren haben, denn die ganze Wohnungseinrichtung ist bereits verkauft - selbst der Rasen vor dem Haus fehlt. Das hält Dick nicht mehr im Kopf aus, so dass er sogar Rasenstücke bei seinem Nachbarn klaut und sich fortan als glückloser Räuber versucht. Jane beginnt ihm dabei zu helfen, so dass Bonny und Clyde wieder leben. Doch eine Beinahe-Verhaftung öffnet ihnen die Augen. So wird das Ziel auch nicht erreicht. Wenn überhaupt jemanden ausrauben, dann jemanden, der es verdient hat. Nämlich Dicks ehemaliger Chef.
In der Kritik kommt der Film bei jungem Publikum und Jim Carrey Fans an. Bei filmhai.de z.B. heißt es:
Jim Carrey hatte zuletzt in "Vergiss mein nicht" versucht, als Charakterdarsteller Fuß zu fassen. Nun kehrt er in das gewohnte Fach des Comedian zurück und liefert mit "Dick und Jane" eine typische Onemanshow. Er kaspert, wo es nur geht. Schneidet jede Menge Grimassen oder legt alberne Verkleidungen an. Das ist sicherlich nicht jedermanns Geschmack, doch stimmig umgesetzt, indem der Kino-Film die Albernheiten kontinuierlich steigert. So muss ein überfallener Verkäufer den Gaunern sogar noch Kaffee zum Mitnehmen einpacken. Wobei aus der Frage, ob mit oder ohne Milch, noch ein Gag herausgeschunden wird. Das ist charakteristisch für diese Komödie, die keine Möglichkeit ungenutzt lässt, um immer noch einen Witz mehr unterzubringen. Das wirkt stellenweise schon etwas bemüht, etwa wenn sich die Familie am Rasensprenger der Nachbarn wäscht. Außerdem fragte sich der Kritiker, ob Jim Carrey nicht langsam zu alt wird für diese Art von Späßen?
Die eigentliche Handlung ist einfach gestrickt und soll, wie die Gags, gezielt junges Publikum ansprechen, beziehungsweise all jene, denen der Sinn nach einer einfachen Komödie steht. Kritisch betrachtet nutzt die Story eine fragwürdige Moral. So leben "Dick und Jane" den amerikanischen Traum eine Zeit lang, indem sie andere ausrauben. Das machen sie später wieder gut, indem sie es als Robin Hoods dem fiesen Chef heimzahlen und nicht nur sich selbst, sondern auch andere am Reichtum teilhaben lassen. Aber bestraft werden sie für ihre Verbrechen nicht. Allerdings zielt der Kino-Film wie gesagt nicht auf Menschen die Fragen stellen und Programmkino-Publikum, sondern auf Jungvolk und Fans, die Jim Carrey in seinen Rollen als Suppenkaspar lieben. Und die werden auf ihre Kosten kommen.