|
»zurück
Das Regionale Bündnis gegen Elbvertiefung informiert über:
Die Folgen der Elbvertiefung
Donnerstag, den 11. Januar 2007, um 19:30 Uhr in der Stadthalle in Otterndorf.
Feedback: Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Rund 700 Menschen strömten in die Stadthalle, um sich über die Gefahren einer weiteren Elbvertiefung zu informieren und ihren Protest zum Ausdruck zu bringen. Die Organisatoren riefen dazu auf, sich aktiv dem Bündnis anzuschließen und den Protest auszuweiten. Viele der anwesenden Bürger unterschrieben eine ausliegende Petition an den Niedersächsischen Landtag, der sogenannten Fahrrinnenanpassung nicht zuzustimmen.
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Aus aktuellem Anlass findet eine weitere, kurzfristig organisierte Protestveranstaltung bereits am Dienstag, 16.1.2007, um 14 Uhr vor dem SEEPAVILLION in Cuxhaven statt.
Anlässlich der offiziellen Eröffnung des Gemeinsamen Lagezentrum See
(GLZ-See) ruft das "Regionale Bündnis gegen Elbvertiefung" zu einer
Demonstration gehen die Elbvertiefung am Dienstag, 16.01.07, um 14 Uhr
in Cuxhaven vor dem Seepavillon auf.
Zur offiziellen Eröffnung des GLZ-See werden aus Berlin Staatssekretär
Dr. Hanning aus dem Innenministerium, Staatssekretär Hennerkes aus dem
Verkehrsministerium und der Präsident der Wasser- und
Schifffahrtsdirektion Nord aus Kiel erwartet. Die Wasser- und
Schifffahrtsdirektion Nord ist einerseits Vorhabenträger und
andererseits gleichzeitig Genehmigungsbehörde für die geplante 7. und
zudem auch massivste Elbvertiefung in 100 Jahren. Das
Bundesverkehrsministerium ist das zuständige Ministerium.
Die Teilnehmer der Demonstration wollen die zuständigen Funktionsträger
z. B. durch das Tragen von Schwimmwesten auf ihre Bedrohung durch die
sogenannte Fahrrinnenanpassung aufmerksam machen.
Zur Teilnahme sind alle aufgerufen, die sich von der Elbvertiefung
gefährdet fühlen. Besonders die Fischer, die Segler, die Obstbauern und
die Gewerbetreibenden des Tourismus müssen neben der
Überschwemmungsgefahr mit persönlichen Einbußen bis hin zum Verlust der
Existenzgrundlage rechnen. Das Regionale Bündnis gegen Elbvertiefung
informiert auf der Homepage: www.elbe.neuhaus-an-der-oste.de
Zu einem nächsten Arbeitstreffen lädt das Regionale Bündnis gegen die Elbvertiefung alle Interessierten am 17.1.2007, um 19 Uhr in die Bernhardstr. 48 in Cuxhaven ein. Jedermann ist eingeladen!
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Themen der Veranstaltung vom 11.01.07:
Die Folgen der letzten Elbvertiefung sind noch nicht erfasst und aufgearbeitet da gefährdet schon die nächste Elbvertiefung unsere Region zusätzlich!
Programm: 6 Fachvorträge, je 10 Minuten, Fragen und Diskussion
• Die örtliche Problematik und die Deichsicherheit - H. Zahrte (AGU)
• Risikodarstellung der Fahrwasser-Vertiefung - M. Braasch (BUND)
• Umweltbelastung durch die Elbvertiefung - H. J. Helm (NABU)
• Existenzgrundlage der Elbfischerei in Gefahr - Hinners (Fischerei)
• Watt- und Ufererosoin - T. Heitsch (Deich- u. Uferverband Hadeln)
• Gesamtdeutsche Hafenkonzeption - Klaus Schroh (BUND)
• Abschlussbetrachtung - Klaus Schroh (BUND)
• Fragen an die Referenten und Diskussion
Die Beführworter der Elbvertiefung informieren uns nicht offen und ehrlich über die Ebvertiefung und andere Folgen. Deshalb sollen am 11. Jaunuar unabhängige Fachleute über das aufklären, was uns bisher verschwiegen wurde.
Die Elbvertiefung gefährdet unser Leben und unseren Lebensraum.
Sie bringt uns NUR Nachteile:
- Die Wattbereiche brechen ab, Ufer uns Deiche werden gefährdet
- Die Fischerei verliert Fanggründe
- Der Salzgehalt des Elbwassers und unseres Grundwassers steigt bedrohlich
- Landwirtschaft und Obstbau werden durch Versalzung der Bödern gefährdet
- Unsere Häfen und Nebenflüsse verschlicken noch schneller
- Die Biologie des Ökosystems Elbe mit ihren FFH-Gebieten wird zerstört
- Durch Schiffshavarien drohen Umweltkatastrophen unvorstellbaren Ausmaßes
- Hier bei uns fehlen Arbeitsplätze, nicht in Hamburg
- Ein Tiefwasserhafen in Hamburg ist unwissenschaftlich
Die Elbvertiefung ist ohne Beispiel!
Keine andere Stadt in Europa lässt so große Containerschiffe so weit ins Land fahren. Alle bedeutenden Hafenstädte haben Tiefwasserhäfen an der Küste geschaffen.
Weitere Infos unter www.elbe.neuhaus-an-der-oste.de
|