Rund 500 Menschen aus Cuxhaven und umzu folgten dem Aufruf eines Bündnisses aus Initiativen, Gewerkschaften, Parteien und Kirchen und demonstrierten ihre Entschlossenheit, der NPD und auch anderen rechtsradikalen Gruppierungen nicht die Öffentlichkeit in Cuxhaven zu überlassen. Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit dürften in Cuxhaven keinen Platz haben.
Anlaß war die wiederholte öffentliche Unterschriftensammlung der NPD zur Zulassung bei den Landtagswahlen im Januar kommenden Jahres.
Solidarisch zeigten sich die Teilnehmer auch mit einer Gruppe Jugendlicher, die am 3. November der NPD entgegengetreten waren und gegen die nun „wegen des Verdachts der Sachbeschädigung, gefährlicher Körperverletzung und Widerstands gegen die Staatsgewalt ermittelt“ wird. Über 300 Teilnehmer unterzeichneten den Aufruf in dem es u.a. heißt: „Wir erwarten, dass die Polizei Cuxhaven auf eine Strafanzeige verzichtet und die jungen Menschen nicht kriminalisiert.“
Zur Fortführung der Aktivitäten trifft sich das Bündnis am kommenden Mittwoch, den 21.11. um 20 Uhr im Aktionszentrum in der Bernhardstraße 48.
Interessierte und Gäste sind herzlich willkommen.
Die Initiatoren würden sich freuen, wenn noch mehr Menschen den Aufruf unterschreiben und an Freunde und Bekannte weiterschicken.
Cux gegen Rechts Unterschriftenliste